Hochbett - Sicherheit allgemein |
Grundlegende Sicherheitsanforderungen an ein Hochbett (Kinder und Erwachsene):- Zunächst: Unterschätzen Sie die Gefahr eines Sturzes aus einem Hochbett nicht (vor allem nicht bei Kindern - ca. 50% aller Kinderunfälle kommen durch Stürze zustande, sehr viele davon durch Stürze aus dem Bett!).
- Das Bett sollte stabil und möglichst massiv sein. Machen Sie den Rütteltest! Am Besten ist es, wenn das Hochbett frei im Raum stehen kann, ohne Verankerung in der Wand. Legen Sie sich hinein und bewegen Sie sich - schaukelt das Bett, steht es stabil?
- Die Elemente müssen fest miteinander verbunden sein. Die Schrauben sollten im Durchmesser groß genug sein und einen festen Sitz haben (Schrauben fest anziehen und nach einiger Zeit nachziehen; Bett ggf. an der Wand befestigen).
- Das Hochbett sollte möglichst aus Holz (Massivholz oder gut verleimtes Massivholz) oder Metall sein. Vermeiden Sie Betten aus Spanplatten oder Kunststoff. Die Querschnitte des Materials beachten (für die Standbeine mindestens 7 cm Massivholz, mit Querverstrebung in Höhe der Mitte)!
- Die Leiter muss fest mit dem Bett verbunden sein, die Trittstufen dürfen nicht nachgeben.
- Es sollten am Bett keine scharfen, spitzen Kanten vorhanden sein. Rohrenden müssen verschlossen sein.
- Ist der Lattenrost mit dem Bett fest verbunden und auch nach "wilden Nächten" noch fest fixiert?
- Sind die Geländer des Hochbetts stabil, oder geben Sie nach?
- Die Leiter sollte möglichst mit Handlauf ausgestattet sein und rutschsichere Stufen haben. Die Abstände zwischen den Stufen beachten (besonders bei Kindern): Abstände weder zu groß, noch zu klein! Bequemer, natürlicher Ein- und Ausstieg muss gewährleistet sein.
- Braucht man nachts eine Beleuchtung am Bett zum gefahrlosen Ein- und Ausstieg?
- Die Matratze sollte so im Hochbett eingelegt werden (können), dass sie mit ihrer Oberkante noch deutlich unter der Oberkante des Geländers bleibt (16 cm sind hier laut Expertenmeinung angeraten). Falls eine entsprechende Markierung am Bett angebracht ist, sollte die Matratze keinesfalls über diese hinausragen. Bitte beachten Sie dies bei Anschaffung einer neuen, dickeren Matratze!
- Vor allem bei Kinderhochbetten ist von Federkernmatratzen abzuraten, da es dort zu einem "Trampolin-Effekt" kommen kann. Kinder toben gerne und unterschätzen diese Gefahr leicht!
- Vor dem Hochbett sollte ein möglichst weicher, rutschsicherer, Boden sein.
- Gegebenenfalls sollte ein Sicherungsnetz installiert werden. Zu finden ist dies z.B. unter www.hochbettnetz.de
© www.hochbett-portal.de
|