Hochbett für Kinder - die Vorteile und Nachteile |
Die Vorteile eines Hochbetts für Kinder:- Durch den zusätzlichen Raum unter dem Bett wird evtl. Platz zum Spielen gewonnen, der in vielen Kinderzimmern rar ist.
- Der Raum unter dem Bett kann evtl. als Lernplatz genutzt werden, mit Schreibtisch, Bücherregal, Computer etc.
- Das Kinderhochbett als Spiel- und Abenteuerbett: Mit Kletterseil, Vorhang, Sprossenwand, Rutsche etc. kann ein Hochbett im Kinderzimmer schnell zum Abenteuerspielplatz werden. Motorische Fähigkeiten können so - in Maßen - gefördert werden.
- Achtet man beim Kauf des Bettes auf die Qualität (was seinen Preis hat), braucht man das Bett, nachdem das Kind herausgewachsen ist, nicht entsorgen, sondern kann es weitergeben oder verkaufen. Möglicherweise ist so eine jahrzehntelange Nutzung möglich (ökologischer/ökonomischer Aspekt).
- Ist das Kinderhochbett halbhoch, hat man das Kind immer auf Augenhöhe. Es gibt z.B. auch mitwachsende Hochbetten (siehe unter "Kinderhochbetten"), die sich dem Alter des Kindes in Höhe und Aufbau anpassen lassen, ohne dass man etwas hinzukaufen muss.
Die Nachteile eines Hochbetts für Kinder: - Hohe Unfallgefahr. Der Ein- und Ausstieg in ein Hochbett ist für Kinder noch gefährlicher als für Erwachsene (besonders nachts oder Frühmorgens im verschlafenen Zustand).
- Das Kind muss groß genug für ein Hochbett sein (frühestens mit 6 Jahren) und es müssen trotzdem alle Sicherheitsrisiken bedacht und ausgeschlossen werden. Das Bett muss sicher stehen (Verankerung in der Wand?), es darf sowohl auf den Trittflächen als auch vor dem Bett keine rutschigen Flächen geben, keine scharfen Kanten etc.
- Eine Möglichkeit der zusätzlichen Sicherung vor dem Herausfallen, bietet sich durch die Anbringung eines Fallschutzes (Beispiel) oder eines Fangnetzes (Beispiel).
- Das Betten beziehen, Betten aufschütteln, Staub wischen etc. wird wahrscheinlich einer der Elternteile übernehmen. Ist das Kinderhochbett stabil genug, dass sich darauf auch Erwachsene bewegen können (hineinklettern oder zumindest auf die Leiter steigen)? Trauen sich Mutti oder Vati dies zu?
- Die Entscheidung, welches Kinderhochbett man anschafft, ist nicht einfach. Das Angebot ist zwar riesig, aber man muss in der Lage sein, die "Spreu vom Weizen" zu trennen. Es lohnt sich ggf., etwas mehr für das Bett auszugeben und den höheren Preis durch mehr Qualität, Stabilität und Sicherheit auszugleichen (evtl. Wiederverkaufswert bedenken).
- Ein Kind (krankes Kind?) ist im Hochbett nicht ohne weiteres sicht- und erreichbar. Ein eventuelles Herausheben ist nur unter erschwerten Bedingungen möglich.
- Hat man ein Spielbett mit Rutsche, nimmt die herausstehende Rutsche viel Platz weg. Eventuell ist sie auch nur kurzzeitig interessant und wird danach eher zum Hindernis.
© www.hochbett-portal.de
|